Erlebnispädagogik für die 8a in Windberg

Schüler/innen lernen eigene Stärken und Begabungen, aber auch ihre Grenzen kennen

Osterhofen. Drei Tage lang hatten die Buben und Mädchen der Klasse 8a der Mittelschule Gelegenheit ihre Sozialkompetenzen zu stärken. Begleitet wurden sie von ihrer Klassenleiterin Ingrid Hain und der Diplomsozialpädagogin Julia Dörfler.

Die Erlebnistage in Windberg stehen ganz in der Tradition der Erlebnispädagogik. Dabei geht es darum, den Schüler/innen auf spielerische und erlebnisorientierte Art und Weise Fähigkeiten und Werte zu vermitteln. Dazu zählt beispielsweise eine angemessene Kommunikationsfähigkeit. Die Jugendlichen erlernen einen fairen und wertschätzenden Umgang untereinander. Ein besonderer Wert wird außerdem auf die Team- und Kooperationsbereitschaft gelegt. Dabei wird vermittelt, wie man sich auf konstruktive Weise in das Team einbringt und so die gemeinsame Arbeit voranbringt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem gegenseitigen Respekt und  der notwendigen Toleranz, da nur so eine sinnvolle Gruppenarbeit möglich ist.

Durch lern- und erfahrungsorientierte Spiele lernen die Buben und Mädchen ihre eigenen Ressourcen, Stärken und Begabungen, aber auch ihre Grenzen kennen. Auf dieser Basis sollen die Jugendlichen zu einem gesunden und stabilen Selbstwertgefühl mit entsprechendem Selbstvertrauen gelangen. Um diese Ziele erreichen zu können, ist es von großer Bedeutung, den Schüler/innen einen Rahmen zu bieten, in dem sie sich wohl fühlen. Das Kloster Windberg bot dabei die ideale Umgebung. Neben den pädagogischen Themen standen aber auch zahlreiche andere Aktivitäten, wie beispielsweise eine Nachtwanderung, auf  dem Programm.