Tag der offenen Tür an der MS Osterhofen

Mit Spannung blickte das Steuerungsteam für den Tag der offenen Tür unter Leitung von Konrektorin Sylvia Fleder am Samstag auf die Zeiger der Uhr, die sich allmählich Richtung 15 Uhr bewegten. Wie viele interessierte Eltern würden denn kommen zum ersten Tag der offenen Tür an der Mittelschule? Schnell stellte sich heraus, es waren eine erfreulich große Zahl.

Pünktlich eröffnete Rektor Christian Kröll die Veranstaltung vor dem Eingang der Mittelschule. Denn zuerst wurde das neue Schild mit dem Logo der Mittelschule den Gästen vorgestellt. Rektor Kröll dankte hierbei vor allem der Schreinerei Kellnberger aus Wallerdorf, die sich bereit erklärt hatte, das Schild zusammen mit Schülern der 10. Klasse und dem Fachlehrer Armin Eiglmeier im Rahmen des Technikunterrichtes zu entwerfen und herzustellen.

Im Anschluss daran konnten sich die interessierten Eltern und Schüler einen Überblick über das Lernangebot und die Räumlichkeiten der Schule verschaffen.

Geführt von einigen Lehrern der Mittelschule, besuchten die Gäste die verschiedenen Räume, in denen es viel Interessantes zu entdecken gab. Natürlich durften die Kinder auch praktisch mitmachen. Denn praktisches Arbeiten wird an der Mittelschule groß geschrieben. Nicht umsonst heißt der Slogan von Rektor Kröll: „Wir machen Begreifer“. So konnte man physikalische Phänomene beobachten und erfahren, im Werkraum wurde gesägt und gehämmert, in der Küche wurden Osterhasen gebastelt und Servietten zu österlichen Motiven gefaltet. Auch die Computerfreaks kamen nicht zu kurz. Sie konnten in den EDV-Räumen neue Erfahrungen sammeln. Rhythmisch ging es im Musiksaal zu. Hier durften die Kinder ein afrikanisches Lied singen und mit vielen Instrumenten begleiten. Und wer eine kleine Pause brauchte, der konnte im Schüler-Cafe` relaxen.

Besonders interessiert waren die Eltern am Vortrag in der Mensa über die M-Klassen und den mittleren Bildungsabschluss, sowie an den Ausführungen zum Ganztagsangebot. Denn es gibt sowohl gebundene Ganztagsklassen als auch die von der AWO getragene offene Ganztagsschule. Dafür stehen bestens ausgestattete Räume im Dachgeschoss zur Verfügung.

Wie im Flug vergingen die zwei Stunden und viele blieben noch länger, um sich mit den Lehrern auszutauschen bei Kaffee und Kuchen, den der Elternbeirat in der Aula anbot.

Für alle Lehrer an der Schule war klar: Das wiederholen wir auch im nächsten Jahr – und zwar eine Stunde länger. Denn das Angebot an der Schule ist so groß, dass zwei Stunden kaum ausreichen, um die große Vielfalt zu präsentieren.