Kennenlerntage in Dornach

Erlebnisreiche Tage verbrachte die Klasse 7a der Mittelschule Osterhofen mit ihren Lehrerinnen Sylvia Fleder und Irmgard Hötzinger kürzlich im kirchlichen Jugendhaus in Dornach. Das Ziel war, die Klassengemeinschaft zu stärken und sich selbst und sich auch gegenseitig besser kennen zu lernen. Gleich bei der Ankunft wurden sie herzlich begrüßt von den beiden Betreuern Klaus Berger und Maria Bartosova. Nun mussten zuerst einmal die Zimmer verteilt und die Betten bezogen werden. Das war vor allem für manche Jungen schon eine Herausforderung. Nach dem Mittagessen ging es gleich los mit dem Programm. Es waren sowohl knifflige Aufgaben zu lösen, die man nur gemeinsam bewältigen konnte, als auch solche, bei denen es mehr ums Nachdenken und In-sich-gehen ging. Und dann war da ja auch noch die Fußball EM. So durften die Schüler am Abend ein Spiel der deutschen Mannschaft ansehen. Ans Schlafen war natürlich lange nicht zu denken. Das machte sich bei einigen Schülern am nächsten Tag natürlich bemerkbar. Aber da kannte Klaus keine Gnade: Jeder wurde gefordert und musste den ganzen Tag durchhalten. Die Folgen waren dann bei der abendlichen Meditation zu spüren. So mancher schlief da gleich ein und konnte oft recht schwer geweckt werden. Mit einer kurzen Andacht endete der Aufenthalt am dritten Tag. Zufrieden und fröhlich wurde die Heimreise angetreten. Alle waren sich einig, dass es schöne Tage waren, die zu einer besseren Klassengemeinschaft beigetragen haben.

 

 

Im Anschluss daran machte sich auch die Klasse 7b auf den Weg nach Dornach, um sich dort „Tage der Auszeit“ zu gönnen und für kurze Zeit aus dem Schulalltag auszubrechen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Lehrkräften Thomas Sagstetter und Elisabeth Staudinger. Als Betreuer standen ihnen Maria Bartosova und Stefan Zitzelsberger zur Seite.

Gleich zu Beginn ging ein Aufschrei des Entsetzens durch die Menge, nachdem einige Jungen aus der Klasse festgestellt hatten, dass sie keine Verbindung zum Internet herstellen konnten. Dieser Umstand sollte sich aber später als unwesentlich herausstellen, da die Schüler/innen durch die zahlreichen Tagesordnungspunkte derart gefordert wurden, dass der Gebrauch des Handys gar nicht mehr so wichtig erschien.

Neben den von manchen Schülern zwar als interessant, aber auch als recht anstrengend empfundenen Einheiten kam dennoch der „Spaßfaktor“ nicht zu kurz. Deshalb wurde der Aufenthalt in Dornach auch von der Klasse 7b als gewinnbringend gewertet, als Tage, die in positiver Erinnerung bleiben werden.