Mittelschule trifft Beruf

Sie unterstützen die Mittelschüler bei ihrer Berufswahl: Die Klassenlehrer Elisabeth Staudinger (v.l.) und Thomas Etschmann, Theresa Hallschmid, Ausbildungsleiterin bei Kermi, Kurt Erndl, Sozialpädagogin Nadine Kramhöller, Schulleiter Christian Kröll, Matthias Maier und Martin Kellermann von der Firma Wolf, Ausbildungsbeauftragte Nathalie Fichtner und Kaufm. Leiter Hochbau Christian Weigl von der Firma Pfaffinger sowie Berufsberater Christoph Kreuzer von der Agentur für Arbeit. − Foto: Schwarzbözl

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Osterhofen. Wie bewirbt man sich richtig, worauf muss man bei der Bewerbungsmappe achten und worauf im Bewerbungsgespräch? Die Mittelschüler der Vor-Entlassklasse an der Mittelschule Osterhofen haben diese Woche Gelegenheit, im Bewerbungstraining mit Firmenvertretern die nötige Erfahrung zu gewinnen.

15 Firmen sind heuer an der Mittelschule vertreten, zwei mehr als in den Vorjahren: Inzwischen kann die Schule auf einen großen Pool an Firmen zurückgreifen und muss bald schon eine Auswahl treffen, freut sich Schulleiter Christian Kröll.

Das spiegelt den allgemeinen Ausbildungsmarkt wieder: Die Lage ist sehr gut, die Schüler können unter verschiedenen Lehrstellen auswählen, weiß Christoph Kreuzer, Berufsberater an der Agentur für Arbeit. Dennoch sei eine Berufsberatung wichtig, damit sich die Schüler realistische Berufswünsche setzen. Nach einem Praktikum bei einer Heizungsbaufirma wusste ein Schüler, dass er dort richtig ist, freut sich Kreuzer nach dem entsprechenden Einzelgespräch. Anders bei einem weiteren Schüler, der gerne Feuerwehrmann werden will – doch als Beruf wäre die nächste Möglichkeit beispielsweise bei der Berufsfeuerwehr von BMW in Dingolfing. Hier müssen in der Berufsorientierung zwischen eigenen Fähigkeiten und Interessen sowie Anforderungen der jeweiligen Lehrstelle abgewogen werden. Auch ein Praktikum sei immer hilfreich, um zu sehen, ob der Traumberuf tatsächlich der richtige ist.

Ist die Wahl getroffen, gilt es eine geeignete Firma zu finden und sich dort zu bewerben. Gemeinsam mit ihren Lehrern hatten die Schüler bereits Bewerbungsmappen vorbereitet. Diese wurden im Übungs-Gespräch von den Firmenvertretern ebenso bewertet wie das Bewerbungsgespräch und die Umgangsformen, also Händedruck, Körperhaltung oder Blickkontakt. Dazu füllen die Ausbildungsbeauftragten der Firmen für jeden Schüler einen Bewertungsbogen aus, den die Lehrer im Anschluss mit den Schülern besprechen, erläutert Sozialpädagogin Nadine Kramhöller, die gemeinsam mit Hain und den Klassenleitern diese vierte Woche zur Berufsberatung organisiert hat.

Fazit der Ausbildungsvertreter nach den ersten Gesprächen: Die Schüler haben sich gut präsentiert und wären für den jeweiligen Beruf geeignet. An den Übungsgesprächen zur Bewerbung beteiligen sich Vertreter der Firmen Wolf, Kermi, Erndl, Pfaffinger, Lipp, Schiller, BusWorld, Globus, Eder, Zillinger, Webasto, Maier und Paul Nutzfahrzeuge. − gs

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