Probeprojekt der 8. Klassen

Einer für sie ganz neuen Herausforderung stellten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen in der Woche vom 25. bis 29. Juni 2018. Im Rahmen eines Probeprojekts sollten sie die Mädchen und Jungen der 6. Klassen umfassend über die berufsorientierenden Fächer Technik, Wirtschaft und Soziales informieren. Dies sollte als Vorbereitung für das Prüfungsprojekt, das Bestandteil des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses ist, dienen.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten arbeiteten sich die einzelnen Gruppen immer besser ein und fanden zunehmend Gefallen an dieser speziellen Form schulischer Arbeit. Was die Schülerinnen und Schüler am letzten Tag ihrem „Publikum“ präsentierten, konnte sich auch durchaus sehen lassen: In Wirtschaft wurde eine Informationsbroschüre über die Inhalte des Faches erarbeitet und eine Powerpointpräsentation sowie eine Videosequenz erstellt. Die Technikgruppen stellten den Herstellungsprozess des Werkstücks „Warum immer ich!“, das sie sie angefertigt hatten, vor. Die Gruppen des Faches Soziales dagegen verwöhnten ihre Gäste mit einem wunderbaren Fingerfood-Buffet. Besonders gefallen hat den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen auch, dass sie in allen drei Fächern unter Anleitung der „Großen“ selbst tätig werden durften.

Am Ende des Projekts zeigten sich alle Beteiligten, besonders auch die mitwirkenden Lehrkräfte, sehr zufrieden mit dem Resultat.

Wie zerlegt man einen Lötkolben?

Den Schlusspunkt der "Technik für Kinder"-Reihe machte am Donnerstag die Mittelschule mit einem erstmaligen Fortgeschrittenenkurs für die sechsten Klassen.

Wieder mit dabei waren die drei Tutoren Michael Springer, Kathrin Irberseder und Sofia Markl sowie Manfred Schneider von Sponsor Schiller Automatisierungstechnik und der "Chef" selber, Ewald Schiller. Dieser freute sich, dass die Kinder soviel Spaß und Begeisterung zeigten und würde sich noch mehr freuen, wenn er den einen oder anderen Schüler einmal als Azubi in seinem Betrieb begrüßen dürfte, denn "wir haben interessante Ausbildungsberufe".

Auf seine Frage, was ihnen am meisten Spaß gemacht habe, antworteten die Kinder fast erwartungsgemäß "der Stimmverzerrer", denn damit könne man lustige Streiche spielen und das Zerlegen des Lötkolbens war auch noch sehr beliebt.

Rektor Christian Kröll und Konrektorin Cornelia Neuhierl ließen es sich auch nicht nehmen, den Kindern beim Löten und Basteln am Nachmittag über die Schulter zu schauen.

Zum Schluss bekamen alle wieder ihre Urkunden und die drei Tutoren eine "süße" Urkunde als Dankeschön.

Quelle: Osterhofener Anzeiger

 

Aktion zum Thema "Suchtprävention" an der Mittelschule

Eine "Suchtstraße" aus leeren Schnapsflaschen zeigt die verschiedenen Phasen der Sucht auf. "Suchtprävention zu Hause" war das Thema des Projekttages für die achten Klassen, organisiert von Sozialpädagogin Nadine Kramhöller (hinten rechts). Referenten waren Gabriele Salzberger (l.) und Polizeihauptkommissar Philipp Frühauf (nicht im Bild). − Foto: Roider

Foto: www.pnp.de

Trotz schönem Wetter und WM-Spiel haben sich am Donnerstagabend knapp 30 Lehrer und Eltern in der Mensa der Mittelschule Osterhofen eingefunden. Denn der Anlass war ein Wichtiger: Sozialpädagogin, Familien- und Suchttherapeutin Elisabeth Vornehm referierte zum Thema "Suchtprävention zu Hause".

Mithilfe eines Projekttages näherten sich dann am Freitag die Achtklässler dem Thema Suchtprävention. In zwei Schulstunden erarbeitete PHK Philipp Frühauf von der Polizeiinspektion Plattling die Themen illegale und legale Drogen sowie Jugendschutz mit den Schülern.

Anschließend sprach Gabriele Salzberger über die Bedeutung von Gefühlen bei der Entstehung von Abhängigkeiten und über ihre Erfahrungen. Anhand ihrer eigenen Biografie zeigte sie die verschiedenen Phasen vom Einstieg bis zum Weg aus der Sucht auf.

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