Klasse 9b im Schullandheim Windberg

 

 

Teamgeist und Wir-Gefühl im Schullandheim
 
Letzte Woche besuchte die Klasse 9b der Mittelschule Osterhofen für zwei Tage und Nächte das Schullandheim im Kloster Windberg.
Organisiert und betreut wurde der Aufenthalt von der Schulsozialpädagogin, Frau Julia Dörfler und dem Klassenlehrer, Herrn Karl Gundermann.
Bis die Zimmer bezogen werden konnten, wurden den Jugendlichen das geplante Programm und die geltenden Regeln vorgestellt.
Nach einer kleinen Kirchenführung konnte die Räume im Nebengebäude des Klosters bezogen werden.
 
Bei sonnigem Wetter wurden die meisten Spiele und Aktionen im Freien durchgeführt. Geschicklichkeit und Teamgeist entschieden dabei über Erfolg oder Misserfolg. Die Jugendlichen bildeten Gruppen, halfen sich durch Zuruf und merkten oft gar nicht, wie stark sie zusammenhalfen, um ein gestelltes Problem zu lösen. Kleine und schmächtige Schüler waren genauso wichtig wie gewichtige und starke. Mit Eifer und Ausdauer erledigten die Teilnehmer Spiel um Spiel, Auftrag um Auftrag. Sie kommunizierten miteinander, sie planten und bauten, diskutierten und rätselten, hatten jede Menge Spaß dabei und kamen sich näher.
 
Zwischendurch konnten sie im Speisesaal des Klosters essen und trinken. Dort wurde auch Abendessen und Frühstück angeboten. Trotz vieler Aktivitäten – sogar ein Nachtmarsch durch den nahen Wald wurde durchgeführt – hatten die Schülerinnen und Schüler viel Freizeit und Muße für persönliche Gespräche und Kontakte.
 
Viel zu schnell waren die Tage der „Besinnung“ vorbei und mit einem neuen „Wir-Gefühl“ und dem Bewusstsein, gemeinsam stark zu sein, ging es zurück nach Hause.

Theater zu Essstörungen

Foto: Mit einer Theaterinszenierung hat man sich an der Hauptschule mit dem Thema Essstörungen auseinandergesetzt.

Foto Schneider.

Theateraufführung soll Essstörungen vorbeugen

Auf Anregung der Diplomsozialpädagogin Julia Dörfler fand an der Hauptschule eine Theateraufführung zum Thema Essstörungen statt.

„Schlank, schön, durchtrainiert und jung“ sind nach wie vor Schlagwörter des gängigen Schönheitsideals. Sie werden zudem mit „Dynamik, Selbstbewusstsein und Erfolg in Verbindung. In den Medien kann man fast täglich Shows zum Thema Model sehen, für die die „Messlatte“ oftmals sehr hoch liegt. Kein Wunder also, wenn junge Mädchen versuchen, ihren vermeintlichen Vorbildern nachzueifern.

Die mediale Konstruktion von Schönheitsidealen, gepaart mit Selbstzweifeln, kann schwerwiegende folgen haben. 25 Prozent aller sieben bis zehnjährigen Mädchen haben schon eine Diät ausprobiert. 50 Prozent aller Mädchen unter 15 Jahren halten sich für zu dick, obwohl sie Normal- oder sogar Untergewicht haben. Was mit einer harmlosen Diät anfängt, kann über ein gestörtes Essverhalten bis hin zu einer ernsten Erkrankung wie Bulimie oder Magersucht führen.

Mit Hilfe des Theaterstücks „Soulfood“ wurde das Thema an der Hauptschule aufgegriffen. Da Essstörungen meist in der Pubertät beginnen, fand das Theaterstück für die sechste und siebte Jahrgangsstufe statt. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden des Kirchlichen Jugendbüros, der Jugendhilfe des Landkreises Deggendorf, des Suchtpräventionsvereins Deggendorf und einer Eigenbeteiligung der Schüler und Schülerinnen. –cas.

 

Eltern-Schüler-Abend der 5a

 

Schülerelternabend der Ganztagsklasse 5a

 
Die Ganztagsklasse der HS Osterhofen traf sich am 9. Juli zu einem Schülerelternabend auf dem weitläufigen Gelände der Firma von Klassenlehrerin Irmgard Hötzinger. Bei strahlendem Sonnenschein konnten Frau Hötzinger und Frau Fleder die vielen Eltern und Kinder willkommen heißen. Zunächst wurde gemeinsam gegrillt und Erfahrungen in diesem Schuljahr ausgetauscht. Anschließend studierte Klassenelternsprecherin Patrizia Erndl mit den Schülern einige coole Tänze ein. Währenddessen gaben die beiden Lehrerinnen wichtige Hinweise zum Schluss des Schuljahres und einen Ausblick auf das nächste Jahr. Auch ein Lagerfeuer wurde entzündet, auf dem die Kinder mit selbst geschnitzten Stöcken Würstchen und Marshmallows ins Feuer halten durften.
Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Tanzvorführung, bei der auch die Eltern mitmachen mussten.
Anschließend tobten die Kinder auf der Wiese herum, denn hier konnte man sich frei bewegen, ohne jemanden zu stören.
Auch wenn für so einen Abend viel Organisation nötig war, waren sich alle einig, dass man im nächsten Jahr wieder einen ähnlichen Abend abhalten will. Mit viel guter Laune klang der Abend aus.
 
(Geschrieben von Johannes Brandl, Klasse 5a)