Teamgeist und „Wir“ - Gefühl

 

Osterhofen. Nachdem sich die Schüler der Klasse 9b der Mittelschule  bereits im letzten Schuljahr einen Aufenthalt in einem Schullandheim gewünscht hatten, wurde das Vorhaben in diesem Schuljahr in die Tat umgesetzt. Klassenlehrer Karl Gundermann und Diplomsozialpädagogin Julia Dörfler bereiteten einen dreitägigen Aufenthalt in Kloster Windberg vor. Mit erlebnispädagogischen Übungen und Spielen gelang eine Stärkung der Sozialkompetenzen und des „Wir“ - Gefühls in der Klasse. Auf große Begeisterung stieß dabei das Spiel „Zahnbürstenmörder“. An den beiden Abenden wurde einmal eine Nachtwanderung und einmal ein Spieleabend durchgeführt. Auch eine individuelle Freizeitgestaltung Tischtennis spielen, Kickern oder Kegeln konnte von den Schülern wahrgenommen werden. –cas. Foto Schneider.

Neun neue Lehrer an der Mittelschule

 

Osterhofen. Gleich neun neue Lehrer haben an der Mittelschule Osterhofen zum neuen Schuljahr ihren Dienst angetreten.

Martin Aichner hat sein erstes Lehramtsanwärterjahr an der Theodor Heuss Schule in Deggendorf absolviert, das zweite wird er an der Mittelschule Osterhofen ableisten. Im Hauptfach hat er Chemie studiert, in der Didaktikgruppe Physik, Mathematik und Kunsterziehung. Er hat die Klassenleitung in der 8c übernommen. Zlatka Bensch kommt von der Hauptschule Salzweg und hat im Hauptfach Erdkunde studiert, außerdem Mathematik, Biologie und Kunsterziehung. Sie ist Klassenleiterin der Ganztagesklasse 7a, wo sie mit der ebenfalls neu an die Schule gekommenen Ulrike Münzer ein Tandem bildet. Münzer kommt von der Volksschule Schwarzach und hat im Hauptfach Musik studiert, des weiteren Deutsch, Sozialkunde und katholische Religion. Stefan Degenhart kommt von der Volksschule Winzer und übernimmt die Klassenleitung der 8b. Er hat Erdkunde mit Mathematik, Biologie und Sport studiert.

Petra Alber-Hagenah hat im Hauptfach Sport studiert, in der Didaktikgruppe Deutsch, Geschichte und Kunsterziehung. Ihr letzter Schulort war die Volksschule Schwarzach. Aus Oberbayern, nämlich von der Volksschule Forstern kommt die Förderlehrerin Daniela Rimböck. Ihr erstes Jahr als Lehramtsanwärterin absolviert Tamara Schreder. Im Hauptfach hat sie Geschichte studiert, daneben Mathematik, Biologie und Musik. Sie wird an der Schule von Irmgard Hötzinger betreut. Von der Hauptschule Frontenhausen kommt die Fachlehrerin für Wirtschaft und Technik, Kerstin Weiderer. Bereits im letzten Jahr als Vertretung war Birgit Meier an der Schule, in diesem Jahr ist sie an die Mittelschule versetzt worden.

Ausgeschieden sind Hermine Böhm (Ruhestand), Andrea Brunner (Versetzung nach Vilshofen), Steffi Schraufstetter (Versetzung nach Moosburg), Eleonore Prix und Michaela Spindlböck-Böhm. –cas.

Klasse 9b im Schullandheim Windberg

 

 

Teamgeist und Wir-Gefühl im Schullandheim
 
Letzte Woche besuchte die Klasse 9b der Mittelschule Osterhofen für zwei Tage und Nächte das Schullandheim im Kloster Windberg.
Organisiert und betreut wurde der Aufenthalt von der Schulsozialpädagogin, Frau Julia Dörfler und dem Klassenlehrer, Herrn Karl Gundermann.
Bis die Zimmer bezogen werden konnten, wurden den Jugendlichen das geplante Programm und die geltenden Regeln vorgestellt.
Nach einer kleinen Kirchenführung konnte die Räume im Nebengebäude des Klosters bezogen werden.
 
Bei sonnigem Wetter wurden die meisten Spiele und Aktionen im Freien durchgeführt. Geschicklichkeit und Teamgeist entschieden dabei über Erfolg oder Misserfolg. Die Jugendlichen bildeten Gruppen, halfen sich durch Zuruf und merkten oft gar nicht, wie stark sie zusammenhalfen, um ein gestelltes Problem zu lösen. Kleine und schmächtige Schüler waren genauso wichtig wie gewichtige und starke. Mit Eifer und Ausdauer erledigten die Teilnehmer Spiel um Spiel, Auftrag um Auftrag. Sie kommunizierten miteinander, sie planten und bauten, diskutierten und rätselten, hatten jede Menge Spaß dabei und kamen sich näher.
 
Zwischendurch konnten sie im Speisesaal des Klosters essen und trinken. Dort wurde auch Abendessen und Frühstück angeboten. Trotz vieler Aktivitäten – sogar ein Nachtmarsch durch den nahen Wald wurde durchgeführt – hatten die Schülerinnen und Schüler viel Freizeit und Muße für persönliche Gespräche und Kontakte.
 
Viel zu schnell waren die Tage der „Besinnung“ vorbei und mit einem neuen „Wir-Gefühl“ und dem Bewusstsein, gemeinsam stark zu sein, ging es zurück nach Hause.