Theater zu Essstörungen

Foto: Mit einer Theaterinszenierung hat man sich an der Hauptschule mit dem Thema Essstörungen auseinandergesetzt.

Foto Schneider.

Theateraufführung soll Essstörungen vorbeugen

Auf Anregung der Diplomsozialpädagogin Julia Dörfler fand an der Hauptschule eine Theateraufführung zum Thema Essstörungen statt.

„Schlank, schön, durchtrainiert und jung“ sind nach wie vor Schlagwörter des gängigen Schönheitsideals. Sie werden zudem mit „Dynamik, Selbstbewusstsein und Erfolg in Verbindung. In den Medien kann man fast täglich Shows zum Thema Model sehen, für die die „Messlatte“ oftmals sehr hoch liegt. Kein Wunder also, wenn junge Mädchen versuchen, ihren vermeintlichen Vorbildern nachzueifern.

Die mediale Konstruktion von Schönheitsidealen, gepaart mit Selbstzweifeln, kann schwerwiegende folgen haben. 25 Prozent aller sieben bis zehnjährigen Mädchen haben schon eine Diät ausprobiert. 50 Prozent aller Mädchen unter 15 Jahren halten sich für zu dick, obwohl sie Normal- oder sogar Untergewicht haben. Was mit einer harmlosen Diät anfängt, kann über ein gestörtes Essverhalten bis hin zu einer ernsten Erkrankung wie Bulimie oder Magersucht führen.

Mit Hilfe des Theaterstücks „Soulfood“ wurde das Thema an der Hauptschule aufgegriffen. Da Essstörungen meist in der Pubertät beginnen, fand das Theaterstück für die sechste und siebte Jahrgangsstufe statt. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden des Kirchlichen Jugendbüros, der Jugendhilfe des Landkreises Deggendorf, des Suchtpräventionsvereins Deggendorf und einer Eigenbeteiligung der Schüler und Schülerinnen. –cas.

 

Eltern-Schüler-Abend der 5a

 

Schülerelternabend der Ganztagsklasse 5a

 
Die Ganztagsklasse der HS Osterhofen traf sich am 9. Juli zu einem Schülerelternabend auf dem weitläufigen Gelände der Firma von Klassenlehrerin Irmgard Hötzinger. Bei strahlendem Sonnenschein konnten Frau Hötzinger und Frau Fleder die vielen Eltern und Kinder willkommen heißen. Zunächst wurde gemeinsam gegrillt und Erfahrungen in diesem Schuljahr ausgetauscht. Anschließend studierte Klassenelternsprecherin Patrizia Erndl mit den Schülern einige coole Tänze ein. Währenddessen gaben die beiden Lehrerinnen wichtige Hinweise zum Schluss des Schuljahres und einen Ausblick auf das nächste Jahr. Auch ein Lagerfeuer wurde entzündet, auf dem die Kinder mit selbst geschnitzten Stöcken Würstchen und Marshmallows ins Feuer halten durften.
Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Tanzvorführung, bei der auch die Eltern mitmachen mussten.
Anschließend tobten die Kinder auf der Wiese herum, denn hier konnte man sich frei bewegen, ohne jemanden zu stören.
Auch wenn für so einen Abend viel Organisation nötig war, waren sich alle einig, dass man im nächsten Jahr wieder einen ähnlichen Abend abhalten will. Mit viel guter Laune klang der Abend aus.
 
(Geschrieben von Johannes Brandl, Klasse 5a)

Klasse 7a der Hauptschule im Schullandheim Finsterau

 

Am 14.07. machten sich die Jugendlichen der Klasse 7a, begleitet von
Jugendsozialpädagogin Julia Dörfler und Klassenleiterin Stephanie
Schraufstetter, auf zu einem dreitägigen Aufenthalt im
Salvador-Allende-Haus in Finsterau.
„Stark werden als Person“ – eine tragende Säule der bayerischen Mittelschule,
war das Motto des dreitägigen Aufenthaltes.
Dazu haben sich die beiden Leiterinnen ein umfangreiches Programm
für die Jugendlichen überlegt. In zahlreichen erlebnispädagogischen Spielen
wurde die Selbst- und Sozialkompetenz der Schüler gestärkt.
Zu den Favoriten der Klasse gehörte die „Kommunikationszone“
und das „Minenspiel“, beides Spiele, die die Kommunikationsfähigkeit
der Schüler schulen sollten.
Allerdings kamen auch Spiel und Spannung nicht zu kurz:
bei „Baywatch“ und „Hey Baby, ich liebe dich“ wurden einige Tränen gelacht.
In der Freizeit konnten sich die Jugendlichen von der Hitze im
hauseigenen Freibad erfrischen.
Alles in allem waren es drei gelungene Tage im Bayerischen Wald,
die die Schüler als Person und als Gruppe wachsen ließen.
 
Stephanie Schraufstetter
"Gemeinsam kommen wir weiter...."
"7 Menschen mit 5 Füßen" - eine Gruppenaufgabe

"Wer zu spät kommt"....., der musste Kniebeugen machen