Lieber Leser!

Foto von links nach rechts: stellvertr. Elternbeiratsvorsitzende Simone Fischer, die Schülersprecher Andreas, Laura und Christoph, Rektor Christian Kröll

Wir sind überwältigt von der größten Aufmerksamkeit, die uns je zu Teil wurde. Dies geschah jedoch so rasch und unerwartet, dass wir uns darauf nicht vorbereiten konnten. Gerne wären wir zu Interviews bereit gewesen. Doch in diesem Fall entschieden wir uns für den Leitsatz: entweder alle, oder keiner! Denn auch wir wissen, dass Nachrichten und Reportagen und deren vermeintlichen Rechte für gutes Geld weiterverkauft werden. Des Weiteren mussten wir unsere Mitschülerinnen, die als Models eingesprungen waren, vor den Medienanfragen behüten.

Was uns aber allen nicht so gut gefällt, ist die Tatsache, dass einzelne Medienvertreter von „Bestrafung“ sprechen und uns ein „Problem“ andichten wollen.

Wir klären hiermit alle Medienvertreter und „Besserwisser“ aus den Internetforen darüber auf, dass die Schulgemeinschaft, vertreten im Schulforum, die Lösung ohne Schimpf und Tadel für eine charmante Art und Weise hält, wenn der Dresscode mal nicht so ganz passt. Und: er gilt für Mädels und Jungs!

Von den Lösungsmöglichkeiten zahlreicher anderer Schulen, Schüler mit unpassender Kleidung abholen zu lassen oder denen durch die Eltern Kleidung in die Schule bringen zu lassen, halten wir nichts. Wir müssen und wollen das Thema gar nicht so hoch hängen.

Wir sind stolz auf unsere Schulgemeinschaft und finden unsere T-Shirt-Lösung cool!

Im Übrigen kamen unsere XXXL-Shirts innerhalb 3 Jahren zweimal zum Einsatz. Die „Betroffenen“ gingen sehr entspannt mit der Situation um, fühlten sich nicht stigmatisiert, ausgegrenzt oder an den Pranger gestellt. Sie fanden die Shirts sogar so gut, dass diese ihnen geschenkt wurden. Erst für den Bericht der PNP haben wir uns wieder neue angeschafft!

Probeprojekt der 8. Klassen

Einer für sie ganz neuen Herausforderung stellten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen in der Woche vom 25. bis 29. Juni 2018. Im Rahmen eines Probeprojekts sollten sie die Mädchen und Jungen der 6. Klassen umfassend über die berufsorientierenden Fächer Technik, Wirtschaft und Soziales informieren. Dies sollte als Vorbereitung für das Prüfungsprojekt, das Bestandteil des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses ist, dienen.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten arbeiteten sich die einzelnen Gruppen immer besser ein und fanden zunehmend Gefallen an dieser speziellen Form schulischer Arbeit. Was die Schülerinnen und Schüler am letzten Tag ihrem „Publikum“ präsentierten, konnte sich auch durchaus sehen lassen: In Wirtschaft wurde eine Informationsbroschüre über die Inhalte des Faches erarbeitet und eine Powerpointpräsentation sowie eine Videosequenz erstellt. Die Technikgruppen stellten den Herstellungsprozess des Werkstücks „Warum immer ich!“, das sie sie angefertigt hatten, vor. Die Gruppen des Faches Soziales dagegen verwöhnten ihre Gäste mit einem wunderbaren Fingerfood-Buffet. Besonders gefallen hat den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen auch, dass sie in allen drei Fächern unter Anleitung der „Großen“ selbst tätig werden durften.

Am Ende des Projekts zeigten sich alle Beteiligten, besonders auch die mitwirkenden Lehrkräfte, sehr zufrieden mit dem Resultat.

Wie zerlegt man einen Lötkolben?

Den Schlusspunkt der "Technik für Kinder"-Reihe machte am Donnerstag die Mittelschule mit einem erstmaligen Fortgeschrittenenkurs für die sechsten Klassen.

Wieder mit dabei waren die drei Tutoren Michael Springer, Kathrin Irberseder und Sofia Markl sowie Manfred Schneider von Sponsor Schiller Automatisierungstechnik und der "Chef" selber, Ewald Schiller. Dieser freute sich, dass die Kinder soviel Spaß und Begeisterung zeigten und würde sich noch mehr freuen, wenn er den einen oder anderen Schüler einmal als Azubi in seinem Betrieb begrüßen dürfte, denn "wir haben interessante Ausbildungsberufe".

Auf seine Frage, was ihnen am meisten Spaß gemacht habe, antworteten die Kinder fast erwartungsgemäß "der Stimmverzerrer", denn damit könne man lustige Streiche spielen und das Zerlegen des Lötkolbens war auch noch sehr beliebt.

Rektor Christian Kröll und Konrektorin Cornelia Neuhierl ließen es sich auch nicht nehmen, den Kindern beim Löten und Basteln am Nachmittag über die Schulter zu schauen.

Zum Schluss bekamen alle wieder ihre Urkunden und die drei Tutoren eine "süße" Urkunde als Dankeschön.

Quelle: Osterhofener Anzeiger